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Romy Räubertochter

Ich spiele Gitarre, seit ich 9 bin, mit 14 kam die erste Band.

Musik ist mein Ventil. Es ist die Möglichkeit, Gefühlen und Gedanken eine Tür aufzumachen mit Dimensionen, die Sprache allein nicht erreichen kann. Und als Nächstes kommen die Türen im Gegenüber. Wenn ich erlebe, dass Menschen von der Musik, die ich mache, bewegt sind, sich selber darin wieder finden, dann ist das wunderbar.

Seit ca. einem Jahr bin ich öffentlich als Liedermacherin unterwegs auf den offenen Bühnen in Dresden und in kleinen Cafés und Kneipen. Ich liebe diese kleinen Runden und den direkten Kontakt zum Publikum.

Was ist deine erste Erinnerung an die Dresdner Neustadt?

Enge Straßen, alte Häuser, Kunst und Kneipen auf so kleinem Raum, so viele alternative, junge Leute, komprimiert auf einen Stadtteil, das hätte ich nicht für möglich gehalten. Ich kam mir ohne Mist ein bisschen vor, wie im Film. Ich hab gedacht: HIER ward ihr also die ganze Zeit. Und hab mich sofort wohl gefühlt.

Wie bist du auf das Neustadt Art Festival gekommen?

Vor 2 Jahren. Ich hab die Plakate gesehen und fands spannend. Die ganze Location um die Waldbühne kam mir dann vor, wie ein Zigeunerlager. Genial. Und jetzt spiel ich dort selbst. Schöne Fügung.

Hast du ein spezielles Programm für das Neustadt Art Festival?

Musik vorrangig auf deutsch, ganz handgemacht und einfach mit Gitarre und Gesang. Lieder über das Zwischenmenschliche, über die Angst, den Mut zum Grenzen sprengen und innere und äußere Entwicklung. Über den Weg hin zu dem, der wir wirklich sind.