Ein Bild, eine Identität oder eine Grenze?
Das Gesicht ist eines der ersten Merkmale, über die wir einen Menschen wahrnehmen und beurteilen. Es kann Identität, Persönlichkeit und Geschichte sichtbar machen – zugleich aber auch zum Ausgangspunkt von Vorurteilen und gesellschaftlichen Zuschreibungen werden.
Die Ausstellung versammelt drei künstlerische Positionen, die sich mit dem menschlichen Gesicht auseinandersetzen. Mit unterschiedlichen Techniken, Materialien und individuellen Perspektiven entstehen Porträts, die sich bewusst von idealisierten Vorstellungen von Schönheit lösen. Im Mittelpunkt stehen authentische, charaktervolle und ausdrucksstarke Gesichter.
Die ausgestellten Arbeiten stellen dabei nicht nur die Frage, wie wir Gesichter darstellen, sondern auch, wie wir sie betrachten. Was erkennen wir in einem Gesicht? Was interpretieren wir hinein? Und wo beginnt unser eigenes Urteil?
So wird das Gesicht zugleich zum Bild, zur Identität und zu einer Grenze, an der unsere Wahrnehmung und unsere Vorurteile sichtbar werden.
Eine Ausstellung über Gesichter – und darüber, wie wir Menschen sehen.
Künstler·innen:



