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Günther Torges

Karla Torges, Sommer 2019:

“Was sagen über einen Künstler, dessen Charakter, dessen Ruhe und Hinwendung an das Motiv aus seinen Bildern und Drucken spricht?

Ein Junge aus der Johannstadt, der als Zehnjähriger deren Zerstörung erlebt. Der Schriftsetzer lernt und darauf aufbauen kann, als er sich künstlerische Druckverfahren aneignet. Insbesondere die Lithographie. Gemeinsames Arbeiten mit Elly Schreiter, Ulrich Eisenfeld, mit Claus Weidensdorfer in der Verbandsdruckerei in der Goetheallee bis 1980. Das schier unerschöpfliche Stadtbild Dresdens, Pieschen, die marode Neustadt der 1970er und 80er Jahre, Lebensort, Reibungsfläche und Reservoir von Motiven. Typischer Gelderwerb für einen Dresdner Künstler die Beteiligung an Restaurierungsarbeiten: mit anderen widmet sich Günther Torges der teils nacherfindenden Malerei in der Semperoper bei deren Wiederaufbau.

Und immer geht es hinaus in die Landschaft. Er muss seine nicht suchen: Das Elbtal selbstverständlich, die Oberlausitz. Die größte Ferne: die Ostsee, die Insel Poel. Keine prägende Anverwandlung, weder Übergenauigkeit noch Bizarrerie, sondern etwas wie die natürliche Wirkung, Farben wie aus dem Hintergrund der Dinge. Unspektakulär, man könnte sagen sanft.“

 

Freitag

16:00 - 19:00 Konzentration und Gefühl – der Maler Günther Torges [Ausstellung] @ Galerie kunstgehæuse

Samstag

11:00 - 15:00 Konzentration und Gefühl – der Maler Günther Torges [Ausstellung] @ Galerie kunstgehæuse