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Matthias Coers

Matthias Coers arbeitet als unabhängiger Filmemacher und Soziologe. Als freiberuflicher Journalist und Kameramann produziert er Fotos, Texte und Videos u.a. mit Gewerkschaften, Mieterorganisationen, der AIDS-Hilfe und für Zeitungen. Er kooperiert mit partizipativen Initiativen, organisiert Vorträge und Veranstaltungsreihen zu den Schwerpunkten Stadtentwicklung, Soziale Infrastruktur und Erinnerungskultur.

Seit der Premiere des Dokumentarfilms MIETREBELLEN – Widerstand gegen den Ausverkauf der Stadt im Frühjahr 2014 hat er über 200 Vortrags- und Filmveranstaltungen in über achtzig Städten abgehalten, z.B. Moskau, Neapel oder Wien. Auf Einladung von wissenschaftlichen Konferenzen, politischen Organisationen, dem Goethe-Institut, den Bürger:innen und Fachpublikum wurde vom nachbarschaftlichen Engagement in der Metropole Berlin berichtet. Der in Co-Regie produzierte erste Langfilm wird auf internationalen Filmfestivals gezeigt, hat in Berlin über zweihundert Kinoaufführungen, Projektionen in 20 Ländern und erhält derzeit die Untertitelung in die neunte Sprache.

Matthias Coers ist zuständig für die Bildredaktion des Berliner MieterEchos, der Zeitung der Berliner MieterGemeinschaft, hält Lecture Screenings zum Thema Wohnen und ist seit langem tätig für das European Media Art Festival. 2016 und 2018 war er Mitglied der Berlinale Friedensfilmpreis-Jury.

Seit dem Frühjahr 2017 wird sein neuer Dokumentarfilm DAS GEGENTEIL VON GRAU, produziert in Kooperation mit Recht auf Stadt Ruhr, bundesweit in Kinos gezeigt. Der Film erzählt von Freiraum- und Wohnkämpfen über solidarische Landwirtschaft bis hin zur Refugees’ Kitchen.

Im Mai 2018 hatte der Plattform-Kurzfilm DYSTOPOLIE Premiere.

Derzeit arbeitet er filmisch zu den Themen Wohnraumfrage in Berlin, der Geschichte des Antifaschismus in Westdeutschland und Housing in Europe.

Freitag

20:00 - 23:00 Das Gegenteil von Grau @ Wagenplatz